Prolia ist der erste monoklonale Antikörper, welcher in der Behandlung der Östeoporose eingesetzt wird. Sie mindert das Risiko von Wirbel- und extravertebralen Frakturen, sowie beugt Knochenkomplikationen vor. Bei Frauen wird sie am meisten nach der Menopause eingesetzt. Bei Männern hemmt sie den Verlust der Knochenmasse im Zusammenhang mit hormoneller Ablation während der Behandlung von Prostatakrebs.

Das Präparat wird subkutan in Form von einer Injektionslösung verabreicht. Es enthält den Wirkstoff Denosumab. Während der Behandlung muss man sich um entsprechende Calcium- und Vitamin-D3-Supplementierung kümmern.

Was den Schutz vor Frakturen und Regulierung des Knochenumbaus anbelangt, ist das Präparat durch hohe Wirksamkeit gekennzeichnet. Eine optimale Dosis des Medikaments sollte regelmäßig alle sechs Monate verabreicht werden. Die Einnahmedauer wird individuell bestimmt.